Trotz Wahnsinns-Kulisse: 1. Herren muss Spitzenreiter ziehen lassen
VfL Hameln – MTV Großenheidorn 28:37 (15:16).
Das Regionalligatopspiel zwischen dem VfL Hameln und dem MTV Großenheidorn endete mit einer deutlichen 28:37-Niederlage für die Hausherren.
Die Partie in der ausverkauften Rattenfängerhalle dürfte bei dem ein oder anderen Erinnerungen an alte Bundesligazeiten geweckt und zugleich neue, besondere geschaffen haben. Sportlich war gegen den Ligaprimus trotz der außergewöhnlichen Kulisse am Ende jedoch nichts zu holen – und das, obwohl der VfL lange gut mithielt.
Die Hausherren gerieten zwar mit 0:2 in Rückstand, erzielten aber nach vier Minuten durch Andreas Lüer das erste Tor und blieben in der Folge stets dran. In der 11. Spielminute machte der VfL aus einem 3:5 durch Treffer von Lüer und Abel ein 5:5 und glich erstmals aus. Nach rund siebzehn Minuten stand sogar die erste Führung zu Buche (10:9). Es blieb eng: Bis zur Halbzeit setzte sich keines der Teams mit mehr als einem Tor ab – in die Pause ging es mit einem 15:16 aus Sicht der Gastgeber.
„In der ersten Halbzeit haben wir uns hier und da leider nicht belohnt, den ein oder anderen Ball liegengelassen oder nicht im Tor untergebracht. Dann gehen wir mit einem Tor Rückstand in die Pause – das war alles in Ordnung“, bilanzierte VfL-Coach Marc Siegesmund, der mit der Leistung seines Teams in den ersten vierzig Minuten sehr zufrieden war.
Nach dem Seitenwechsel...




