88 Tore am Eintrachtweg - 18-Tore-Mann Rakel nicht zu stoppen
A-Jugend - Oberliga
VfL Hameln – Hannoverscher SC 46:42 (22:17).
Hamelns A-Junioren feierten am Samstag den Sieg im Torgipfel mit dem Hannoverschen SC. Der VfL Hameln startete stark in das Spiel und konnte sich bereits in der 13. Minute mit 12:6 absetzen. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten in der Abwehr ein, sodass der Vorsprung acht Minuten später auf nur noch drei Tore schrumpfte. „Die frühe Manndeckung gegen Benjamin Schieb bot immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr, die Fynn Rakel konsequent nutzte“, lobte Hamelns Trainer Sebastian Steup. Zur Halbzeit gelang es den Gastgebern, sich auf 22:17 etwas absetzen.
„Nach dem Wiederanpfiff kassierten wir zwei unnötige Zwei-Minuten-Strafen und machten uns das Leben selbst schwer“, so Steup weiter. Der HSC nutzte diese Gelegenheit und kam auf 23:25 heran. Ab diesem Zeitpunkt ging es hin und her. „Wir konnten uns immer wieder auf fünf Tore absetzen, doch Nachlässigkeiten ließen den Gegner immer wieder herankommen. Auch eine doppelte Manndeckung gegen Benjamin Schieb und Fynn Rakel bot unseren Jungs deutlich mehr Platz, um Eins-gegen-Eins-Situationen auszunutzen“, erklärte Hamelns Trainer, der allerdings betonte: „Leider war die Torausbeute teilweise wieder mangelhaft.“
Am Ende feierten die Gastgeber trotzdem einen 46:42-Erfolg gegen den HSC. „Wir haben verdient gewonnen, hatten aber erneut deutlich zu viele Fehler in der Abwehr. Das funktioniert einfach nicht, wenn nicht alle bis zum Ende konsequent verteidigen. In den letzten beiden Spielen haben wir insgesamt 30 Tore zu viel kassiert, ohne die beiden Gegner abzuwerten. Manche Spieler wirkten noch etwas verträumt, das muss deutlich verbessert werden“, fand Steup deutliche Worte.
Überragender Akteur auf Seiten der Gastgeber war Fynn Rakel mit seinen 18 Feldtoren. „Das war ein Spiel ganz nach seinem Geschmack, mit Tempo und viel Raum“, lobte Steup und betonte abschließend: „Nächste Woche erwartet uns mit Northeim eine echte Standortbestimmung, bei der wir die Woche über deutlich konzentrierter an der Abwehr arbeiten müssen, um bestehen zu können. Das Ziel muss ein Start mit 6:0-Punkten sein, um die Oktoberpause zu genießen.“
VfL Hameln: Ole Himler, Fynn Kuper, Mika Koß (8/4), Fynn Rakel (18), Bent Kopperschmidt, Jonas Czizikowski (3), Paul Barbisan (4), Kimi Steup (2), Finn Hölscher, Benjamin Schieb (8), Aaron Kleine (1), Henry Troche (2), Lennox Siever.
B-Jugend - Oberliga
VfL Hameln - HSG Liebenburg-Salzgitter 43:20 (16:10).
Nach der Auftaktniederlage im ersten Heimspiel gegen Weende feierten die B-Junioren einen deutlichen Kantersieg gegen die HSG Liebenburg-Salzgitter. „Wir starteten gut gegen den Oberliganeuling in die Partie und führten nach eineinhalb Minuten bereits mit 2:0“, erklärte Hamelns Trainer Jörn Hänning, der betonte: „Wir hatten uns vorgenommen, eine gute Deckung zu stellen und über den Tempogegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Das gelang uns zunächst auch gut, allerdings hatten wir in der Anfangsphase zu viel Vorschuss.“ Anstatt eine höhere Führung herauszuspielen, kam auch der Gast durch Colin Vetter zu den ersten drei Toren (6:3; 11. Minute). „Wir waren die erste viertelstunde vor dem Tor zu hektisch und nervös im Abschluss, was eine höhere Führung zur Halbzeit verhindert hat“, fuhr Hänning fort. Über 12:8 kam es zum 16:10-Halbzeittreffer durch Brix Stallmann.
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