„Schritt in die richtige Richtung“ darf nicht der letzte sein
HSV Warberg/Lelm – VfL Hameln (Samstag, 17 Uhr).
Nachdem der Oberliga-Tabellenführer aus Hameln das Ligaschlusslicht aus Schaumburg am letzten Wochenende deutlich schlug und damit nach dem Remis-Ausrutscher bei der HSG Plesse-Hardenberg in die Erfolgsspur zurückkehrte, trifft der VfL am Samstag auf den HSV Warberg/Lelm. Die Gastgeber sind aktuell Zehnter und stellen für die Hamelner eine besondere Herausforderung dar. Mitunter kuriose Ergebnisse sorgen für Fragezeichen bei Trainer Marc Siegesmund und seinem Team. So zum Beispiel die torreiche 38:40-Niederlage gegen den TuS Altwarmbüchen, als Warberg/Lelm zwischendurch mit 19:8 (21. Minute) führte. Im Hinspiel setzten sich die „Rattenfänger“ vor heimischer Kulisse jedenfalls mit 33:26 durch.
„Warberg habe ich vor der Saison weiter oben gesehen“
„Unsere Leistung beim 35:26-Sieg gegen die HSG Schaumburg II war spielerisch und kämpferisch besser als gegen Plesse-Hardenberg und ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade in der zweiten Welle haben wir deutlich temporeicher hinten rausgespielt. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Schaumburg aktuell ohne Sieg am Tabellenende steht. Wir müssen uns also noch steigern, wenn wir die kommenden, durchaus schwierigeren Aufgaben ebenfalls erfolgreich bewältigen wollen. Warberg habe ich vor der Saison weiter oben gesehen. Sie haben eine eingespielte Mannschaft, die über gute Einzelspieler verfügt. Aber sie haben eben auch die Ausschläge nach unten, wie zum Beispiel für Außenstehende schwierig zu erklärende Niederlage gegen Altwarmbüchen. Für uns sind sie somit eine Wundertüte. Wir tun gut daran, wenn wir den Fokus auf uns selbst legen und unser Spiel machen. Ein Auswärtssieg ist unser Ziel. Alles andere würde ja bedeuten, dass wir nicht mehr Tabellenführer sein wollen.“
Personal: Luca Willmer fällt aus, Jannik Henke kehrt voraussichtlich zurück.
Quelle: www.awesa.de




