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Louis Fuhlrott adelt VfL-Fans: „Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut“

Hameln. Der Mann versteht zweifellos sein Handwerk, denn alle Anforderungen auf dem Parkett erledigt er im wahrsten Sinne des Wortes mit links. Louis Fuhlrott ist neben dem Top-Shooter Janne Siegesmund die zweite Offensiv-Konstante beim Handball-Oberligisten VfL Hameln. Bevorzugter Arbeitsplatz: rechter Rückraum. Von dort aus hat der 27-jährige Bankmanager aus Hannover dem souveränen Tabellenführer schon jetzt viele wertvolle Dienste geleistet. Ein Neuzugang der Güteklasse A, der gefühlt keine großen Anlaufschwierigkeiten hatte und eigentlich von Beginn an ablieferte.

 
 

Seine „linke Klebe“, mit der er schon 64 Saisontore erzielt hat, ist schnell zu seinem Markenzeichen geworden. Trainer Marc Siegesmund ist jedenfalls heilfroh, dass er den 1,87 m großen Rückraumschützen in seinem Kader hat. „Louis ist immer hoch motiviert. Einer, der stets vorangeht und einfach das Sieger-Gen hat. So ein Spielertyp hat uns zuletzt auf der rechten Seite gefehlt“, lobt der Coach.

Auch Louis Fuhlrott, der einst bei TB Stöcken in Hannovers Norden das Handball-ABC erlernte und später mit GIW Meerhandball sogar in der A-Jugend-Bundesliga spielte, hat es nicht bereut, dass er sich schon im Winter zu einem Wechsel vom inzwischen abgemeldeten VfB Fallersleben nach Hameln entschlossen hatte.

„In Fallersleben passte es für mich sportlich nicht mehr und ich freue mich, dass ich den Schritt zum VfL gemacht habe. Hier bin ich toll aufgenommen, sehr schnell integriert worden und habe auch wesentlich mehr Spielanteile bekommen. Sehr wichtig für mich war auch die Vorbereitung, wo wir uns immer besser aufeinander eingestellt haben. Und jetzt passt es. Auch wenn es natürlich immer noch etwas zu verbessern gibt“, gibt Louis Fuhlrott Einblicke.

Nun, in den mittlerweile 12 Punktspielen, in denen der VfL nur einen Zähler beim 32:32 in Himmelsthür abgab, haben er und seine Teamkollegen auf alle Fälle schon sehr viel richtig gemacht. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Der Weg in die Regionalliga ist jedenfalls schon dezent vorgezeichnet. „Wir wollten uns vor Saisonbeginn unter den ersten drei etablieren, jetzt sind wir aber Erster und wollen das auch bis zum Ende bleiben“, lässt Fuhlrott erst gar keine Zweifel aufkommen. Ein großes Hamelner Pfund aus seiner Sicht ist auch die fantastische Stimmung in der Sporthalle von Afferde.

 

„Das wird gefühlt immer lauter und voller. Mit diesen tollen Fans im Rücken ist es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen. Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut. Das macht einfach riesengroßen Spaß, vor so einer Kulisse Handball zu spielen und motiviert unheimlich“, adelt der Torjäger das emotionale Hamelner Publikum.

Und da die beiden momentanen Hauptkonkurrenten GW Himmelsthür und TuS Vinnhorst II noch anreisen müssen, wird auch sie das „Tollhaus“ in Afferde sicherlich ziemlich erschrecken.

Louis Fuhlrott weiß natürlich, dass der VfL aber auch in fremden Hallen weiterhin verstärkt Präsenz zeigen muss, um oben zu bleiben: „Wir sind damit gut beraten, wenn wir auch weiterhin von Spiel zu Spiel denken und jeden Gegner ernst nehmen.“

Und dass er mit seiner starken „linken Klebe“ auch weiterhin zum großen Ganzen beitragen wird, ist eigentlich Ehrensache. Aber wie ist es denn mit dem rechten Wurfarm? „Reden wir nicht darüber. Da muss ich schon froh sein, wenn ich den Ball überhaupt einigermaßen mit Wucht auf das Tor bekomme“, witzelt der 27-Jährige.

Quelle: DEWEZET

Auto: Roland Giehr

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Veröffentlichung

Sa, 18. Januar 2025

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