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Ladehemmung nach der Pause: Werners Jungs geben Sieg gegen Ligaprimus aus der Hand

VfL Hameln II – HSG Herrenhausen/Stöcken 28:29 (16:11).

Hamelns Zweitvertretung hätte das neue Jahr beinahe mit einem großen Ausrufezeichen gestartet. Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus der Landeshauptstadt reichte eine zwischenzeitliche Sechs-Tore-Führung am Ende jedoch nicht zum Punktgewinn. „Wir waren in der ersten Hälfte top – egal wer auf der Platte stand. Wir haben uns so gut wie keine Fehlwürfe oder technische Fehler geleistet“, war VfL-Coach Dennis Werner hochzufrieden mit den ersten 30 Minuten. Bis zur 12. Minute hielten die Gäste der HSG Herrenhausen/Stöcken noch mit (6:6), in der Folge drehten Aushelfer Mats Schmidt & Co. aber richtig auf, zogen Tor um Tor davon und gingen mit einem 16:11-Vorsprung in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel folge direkt das 17:11 durch Thore Tommes – doch dann war erst einmal Ladehemmung angesagt. Bis zur 38. Minute gelang den Hamelner kein weiterer Treffer, währenddessen verkürzte die HSG auf 16:17. „Wir haben uns einfach selbst im Weg gestanden. Wir waren in der Abwehr nicht mehr so griffig und haben vorne viel zu viele Bälle vergeben“, haderte Werner, der insgesamt 13 Fehlwürfe in Durchgang zwei zählte. So war auch beim Treffer zum 25:21 von Herren-Debütant Mika Koß, der als 17-Jähriger gleich fünfmal netzte, noch keine Vorentscheidung zu erkennen.

Stattdessen bliesen die Gäste zur Schlussoffensive und führten 35 Sekunden vor Ende sogar mit 29:28 – dabei blieb´s auch. „Wir hatten sogar nochmal den Ballbesitz, aber das war am Ende nicht das Ausschlaggebende für die Niederlage“, merkte Werner an, fand jedoch auch lobende Worte: „Wir waren hier heute keinesfalls die schlechtere Mannschaft und haben dem ungeschlagenen Tabellenführer gezeigt, dass wir hier auch hätten gewinnen können. Besonders Mika Koß hat in seinem ersten Herrenspiel mächtig eingeschlagen.“


VfL Hameln II: Mats Schmidt (8), Mika Koß (5/3), Thore Tommes (5/1), Marius Koch (3), Niclas Sterner, Emil Fielitz, Hagen Bente, Mattis Kapitza, Paul Kolbe, Marten Petersen, Daniel Wolthausen (alle 1).

 

Quelle: www.awesa.de

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Veröffentlichung

Mo, 13. Januar 2025

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