Fünf-Tore-Führung verspielt: VfL-Reserve verpasst Sprung auf Platz zwei
VfL Hameln II – TuS GW Himmelsthür II 31:31 (18:16).
Im Verfolgerduell der beiden Oberliga-Reserven gab es keinen Sieger, sodass Spitzenreiter Herrenhausen/Stöcken seinen Vorsprung am Sonntag ausbauen kann. Die Hamelner verbleiben auf dem dritten Rang. „Ein Unentschieden mit gemischten Gefühlen. Das Remis ist gerecht, wird aber dadurch getrübt, dass wir über weite Strecken geführt haben“, berichtete Hamelns Trainer Dennis Werner. Die Hamelner fanden nicht gut ins Spiel und lagen zunächst 0:3 zurück (5.). In der Folge steigerten sich die Hausherren aber deutlich und drehten die Partie. Mit dem 6:5 stand die erste Führung (11.). Danach lag der VfL über 12:10 (23.) und 15:13 (26.) bis zur Pause vorne. „Wir haben die Anfangsphase ein bisschen verpennt, dann aber die Führung übernommen. Hinten standen wir immer besser und haben vorne einen schnellen, sicheren Ball gespielt“, so Werner.
In der zweiten Halbzeit steigerten sich die „Rattenfänger“ sogar noch und bauten ihre Führung bis zur 37. Minute auf 23:18 aus. Himmelsthür war allerdings noch lange nicht geschlagen. Zunächst hielt sich der TuS bis zum 22:26 (44.) über Wasser und verkürzte anschließend den Rückstand auf 25:26 (48.). Daraufhin erwischte Hameln wiederum eine gute Phase und führte in der 55. Minute 30:27. Zum Sieg sollte es dennoch nicht reichen. „Zum Schluss hatten wir einige unglückliche Aktionen. Wir haben dreimal den Pfosten getroffen und dazu noch zwei technische Fehler gemacht“, meinte Werner. Die Grün-Weißen bewiesen hingegen Nervenstärke: Auf das 30:31 von Hamelns Marius Koch (58.) antwortete Himmelsthürs Moritz Baxmann mit dem 31:31 rund 55 Sekunden vor Ende. Weitere Tore fielen danach nicht mehr. „Wir haben es uns selbst verbockt. Aber das ist kein Vorwurf an die Mannschaft, die kämpferisch wirklich alles gegeben hat. Insgesamt war es eine geschlossene Leistung, die am Ende leider nicht mit einem Sieg belohnt wurde“, resümierte Werner.
VfL Hameln II: Thore Tommes (7), Marius Koch (7/3), Hagen Bente (4), Paul Kolbe (4), Niclas Sterner (3), Emil Fielitz (3), Niklas Etzholz (1), Marten Petersen (1), Daniel Wolthausen (1).
Quelle: www.awesa.de




